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Freie Schule Bergisch Land, Staatlich anerkannte Grundschule in Wuppertal, Tel. 0202 - 265 31 97, www.fsbl.de, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Erfahrungsbericht


Gute Vorbereitung auf die weiterführende Schule

Kinder an der Freien Schule lernen viel über die Welt, aber vor allem lernen sie auch viel über sich selbst. Durch die sehr kleinen Klassen, das altersübergreifende Lernen und die bewusst geschaffenen Freiräume haben unsere Kinder bereits in der Grundschule geübt, ihre Talente kennenzulernen und sie einzusetzen. Die frühe Arbeit mit den Wochenplänen war außerdem eine gute Vorbereitung auf die Anforderungen der weiterführenden Schule.

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Erfahrungsbericht


Selbstbewusstsein und Sozialkompetenz erlernen

Mein Sohn ist neun Jahre alt und im vierten Schuljahr. Ich habe ihn im zweiten Schuljahr umgeschult, und es ist eine der besten Entscheidungen gewesen, die ich je für ihn getroffen habe. Kein Stress mehr mit den Hausaufgaben, kein Stress mehr mit der Betreuung, und mein Kind geht entspannt und gut gelaunt morgens zur Schule.

Das Beste daran: ich freue mich, wie selbstständig er geworden ist. Nach vier Wochen in dieser Schule waren wir im Schwimmbad, da er in der vorangegangenen Schwimmwoche gerade schwimmen gelernt hatte. Auf einmal kommt er mit einem Tauchring an. "wo hast Du den her?" frage ich. "ich bin zum Bademeister gegangen und habe gefragt, Mama, ganz einfach!" lacht er zurück. 8 Jahre alt.

In der Schule erhalten die Kinder Ämter und Dienste und lernen so, das Zusammenarbeiten zu organisieren. Tischdienst, Kalenderamt, Wasseramt, und Kleintierdienst. Ja - im Schulgarten leben 2 Meerschweinchen und 2 Kaninchen, und beim Schulfest verkaufen die Kinder Kräuter aus dem eigenen Garten. Da kümmern sich die Kinder um die Tomaten- und Kartoffelpflanzen, holen Salat und Gurken für die Küche, und zeigen mir den Unterschied zwischen Zitronenmelisse und Maggikraut.

Dabei bewältigen die Kinder zusätzlichen den ganz normalen Lernstoff mit denselben Büchern wie in der Regel-Grundschule. Nun warten wir gespannt auf das Halbjahreszeugnis für die Auswahl der weiterführenden Schule. Auf den weiterführenden Schulen gehören die Kinder der Freien Schule wohl häufig zu denen, die als Klassensprecher gewählt werden, weil sie es gewohnt sind, sich für die Gruppe einzusetzen.

Mein Sohn ist nun seit zwei Jahren Schüler auf Freien Schule Bergisch Land. Man sagt "es gibt nichts Gutes, außer man tut es." Dieser Satz ist sehr wahr an dieser Schule. Es ist ein grünes Idyll für selbstbewusste Kinder.

In dieser kleinen Schule mit circa 30-35 Kindern gibt es nur zwei Klassen. Die Kinder lernen, selbständig zu arbeiten. Sie bekommen montags von den Pädagogen ihre individuell erarbeiteten Wochenpläne und arbeiten diese bis Freitag ab. Die Schulköchin bereitet für die Kinder und Pädagogen täglich frische Vollwertkost zu - kein Fertigessen! Die Zeit, die ich sonst mit Hausaufgabenbetreuung verbrachte, helfe ich nun in der Schulküche und bei der Aufsicht am Nachmittag.

Ich hole mein Kind um halb vier ab, und es ist glücklich, zufrieden, hat gespielt, möchte sich mit seinen Freunden verabreden, schläft gut, und geht dann am nächsten Morgen entspannt und glücklich aus dem Haus.

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Erfahrungsbericht


Der Exot unter den Wuppertaler Schulen

Wie alle Eltern erhielt auch unsere Familie zwei Jahre vor der Einschulung einen Brief der Stadt Wuppertal, dass doch unser gerade 4-jähriger Sohn bald eingeschult wird. Obwohl doch gerade erst der Stress der Kindergartensuche mit dem Besuch des richtigen Kindergartens endlich beendet war und eine Routine gefunden wurde, waren wir als Eltern wieder damit konfrontiert, die richtige Schule zu finden.

 

Vorbelastet durch die Informationen der Medien und von Freunden und Verwandten, die schon schulpflichtige Kinder hatten, machten wir uns auf die Suche nach einer Schule, die zu unserem Kind passte, denn obwohl mein Sohn damals noch recht klein und noch viele Entwicklungen bis zur Einschulung durchleben würde, war uns klar, dass wir ihn uns nicht wirklich auf einer Regelschule vorstellen konnten. Zudem wollten wir unserem Sohn nicht dem Druck aussetzen, der tatsächlich schon auf den Grundschulen vorherrscht, er sollte Freude und Spaß am Lernen haben.

 

Glücklicherweise stieß ich auf die Internetseite der Freien Schule und konnte mich schon sehr gut über das pädagogische Konzept informieren. Daraufhin nutzte ich damals einen „Tag der offenen Tür“ und war angetan von der Atmosphäre und den Möglichkeiten, die den Kindern angeboten werden.

 

Ich muss ehrlich sagen, dass die Entscheidung für unsere Schule auch erst wachsen musste, da man doch in der Wuppertaler Schullandschaft ein Exot ist. Nachdem dann aber nach einigen Gesprächen und Hospitationstagen unseres Sohnes die Aufnahme positiv beschieden wurde, war dann auch schon recht schnell klar, dass die Entscheidung die einzig Richtige war.

 

Ca. 5 Wochen nach der Einschulung fand wieder einmal ein „Tag der offenen Tür“ statt, an dem ich noch 2 Jahre zuvor selbst zu Gast war. Jetzt war mein Sohn eines der Kinder, welches dort Schüler ist und voller Begeisterung den interessierten Eltern und Kindern in Gummistiefeln und Arbeitshandschuhen den Schulgarten zeigte. Ein Vater fragte, wie lange denn mein Sohn schon auf der Schule sei, ich sagte: Er ist gerade 5 Wochen hier...  

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